Die EU macht Gespräche in Europa günstig
Gesetz für Preissenkung tritt ab 1. Juli in Kraft
Dieses Jahr ist es nun endlich soweit. Die Preise für Gespräche im Ausland werden für Kunden billiger und sind gesetzlich gesichert. Nach zum Teil sehr großen Preisspannen und einigen Fällen, in denen die Rechnungen nach dem Urlaub explosionsartig wucherten, kam die EU zu dem Entschluss, die Preise für Roaming zu begrenzen. Diese Preise sind nun ab dem 1. Juli auf Maximalbeträge beschränkt. Das betrifft nicht nur Gespräche, sondern auch die beliebten SMS. Das Urteil wurde von mehreren Seiten angefochten, doch selbst der Europäische Gerichtshof hat die Preisobergrenze bestätigt. Letztlich sollen ab 2015 weitere Gebühren gesetzlich auf 0 gesenkt werden! Die Netzbetreiber haben sich natürlich gegen diese Vorgehensweise ausgesprochen, doch interessant wäre zu wissen, wie hoch der Gewinn bei einer SMS und bei Gesprächen tatsächlich sind. Das lässt sich nur erahnen, wenn man bedenkt, was SMS innerhalb Deutschlands kosten.
Abgehende Gespräche sind auf 46 Cent pro Minute begrenzt
Die EU hat SMS im Ausland beziehungsweise innerhalb Europas auf 13 Cent beschränkt. Unterstellt man, dass damit noch immer genügend Gewinn für die Unternehmen und Netzbetreiber drin sind, dann kann man sich die Gewinnmargen für die bisherigen Preise ausrechnen. Vor allem, da innerhalb Deutschlands noch manche Betreiber fast 10 Cent mehr pro SMS verlangen. Andererseits, so könnten die Gegner argumentieren, müssten die Netze gepflegt und aufgebaut werden, was natürlich hohe Summen beansprucht. Bei Gesprächen sollen die höchsten Gebühren bei 46 Cent pro Minute liegen und damit ganze 5 Cent niedriger als die bisherige Grenze. Vorteile haben hier vor allem Dauerreisende, die in Europa unterwegs sind. Die Preisanpassung ist auch für die Erfreuen wird das Gesetz, das am 1. Juli in Kraft tritt, vor allem die Kunden. Vielleicht freunden sich so die Menschen mit der großen EU an.
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