iPhone 3GS – Eine Nachlese
Das neue iPhone 3GS ist nun seit gut drei Monaten in Deutschland erhältlich, es ist Zeit für eine Nachlese. Bis auf anfängliche Unregelmäßigkeiten bei der Bildschirmfarbe und den “Explosionen” gab es erstaunlich wenige Meldungen über Serienfehler. Die Hometaste scheint gegenüber dem Vorgängermodell robuster zu sein, außerdem ist weniger über rissige oder verfärbte Backcases zu lesen. Obwohl die neue Antifett-Beschichtung (oleophobisch) nicht unzerstörbar scheint, gab es erst wenige Berichte über Auflösungserscheinungen, die offenbar auf intensiver monotoner Nutzung beruhen.
Die inneren Werte
Auch die aufgefrischten inneren Werte des aktuellen iPhones scheinen die Fans zu überzeugen. Der verdoppelte Arbeitsspeicher beschleunigt das Userinterface in solchem Maße, dass kaum noch von Verzögerungen (z.B. beim Aufruf des Adressbuches) zu lesen ist.
GPS nur bedingt brauchbar
Kritisch wird hingegen der integrierte GPS-Chip (bzw. dessen Antenne) betrachtet. Eine ununterbrochene Navigation ist nicht nur innerhalb größerer Städte problematisch. Daran arbeitet der Navi-Hersteller TomTom, der in Kürze eine Autohalterung mit eingebautem, leistungsfähigerem GPS-Modul beinhaltet.
Gelungene Weiterentwicklung
So zeigt sich das iPhone 3GS als eine zwar gelungene Weiterentwicklung des Vorgängermodells, jedoch nicht als ein revolutionär neuartiges Gerät. Nachdem die anfänglichen Lieferschwierigkeiten beim exklusiven Provider T-Mobile behoben sind, lohnt sich ein Blick in das Ladenregal durchaus.
Weiteres zum Thema:
Abgelegt in Handy Nachrichten